Buli 20100916
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1. Spieltag (gegen Steinbeißer Düsseldorf)
Die Vorzeichen standen schlecht, musste doch der Graue Star gleich auf seine beiden Spitzenspieler verzichten, so dass Captain Frank zu seinem Einsatz kam. Aber auch die Steinbeißer hatten mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen, so dass der Graue Star sogar leicht favorisiert in die Partie gehen konnte.
Als erstes war Brett 3 fertig. Stefan schaffte es nach einem soliden Fuseki mit beidseitig sehr dicken Stellungen im Mittelspiel, eine gegnerische Gruppe, die beim Invadieren etwas zu unvorsichtig war (so nach dem Motto: das lebt schon irgendwie) umzuhauen. Wer Stefan kennt weiss, dass er durch solides Spiel sich so eine Führung nicht mehr wegnehmen lässt. 2:0
Unser neues Brett 1 an diesem Tage war Gunnar, der es mit Nicolai Raabe zu tun bekam. Schon in der vergangenen Saison schaffte Nicolai es durch harten Kampf, uns an Brett 1 zu besiegen. Heute kam Gunnar gut aus den Startlöchern und führte nach dem Fuseki. Einen harten Angriff von Nicolai konterte er gut, versäumte aber, eine Ecke richtig auszulesen und ließ sich ein Ko andrehen, welches durchaus teuer war (anstelle eines sicheren Sieges durch Umhauen einer großen Gruppe). Und schon kam die nächste Ecke mit einem Ko daher. Gunnar ließ die Ecke leben und griff sich eine gestrandete Zentrumsgruppe. Ein kurzes Zucken noch, dann folgte die Aufgabe. 4:0
Jana an Brett 2 kam gegen einen chinesischen Spieler, der zunächst 25 Minuten vergeblich versuchte, KGS zu verstehen (Hinweis an den Mannschaftsführer: sowas darf nicht passieren...). Kurz vor der Kampflos-gewonnen-Grenze um 21 Uhr ging es dann doch los. Jana kam recht einfach zu großen Gebietsanlagen, als ihr Gegner einmal einen Stein zu weit invadierte. Anstatt den Stein aufzugeben, spielte er auf Alles-oder-Nichts, welches in einem großen Nichts endete. Die große Gruppe wurde gefangen und auch Versuche, die Außengruppen zu schwächen, waren vergeblich. Ein klarer Sieg mit über 30 Pkt. war die Folge. 6:0
Frank hatte es an Brett 4 nach einem Josekifehler oben links recht schwer, ins Spiel zu kommen. So entwickelte sich ein wildes Laufspiel im Zentrum, aus dem sein Gegner mit viel Gebiet herauskam, während Frank eine Steingruppe einstellen musste. Danach spielte Frank schlau auf große Gebiete am unteren Rand, und es sah plötzlich so aus, als ob er die Kämpfe dort zu seinen Gunsten entscheiden könnte. Leider übersah er dabei ein formschönes Snapback, so dass sein Gegner sich stabilisieren konnte. 6:2
Insgesamt ein überraschend guter Start des Grauen Staren, der sich gleich in der neuen Liga heimisch fühlen konnte. Man darf gespannt sein, zu welchen Leistungen die Mannschaft in voller Besetzung fähig sein wird.
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