Buli 20101111

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Gegen Westfalen 2

... schaffte es der Graue Star, wieder ein gutes Team (3d, 2d, 1d, 2k) auf die Beine zu stellen und ging somit zuversichtlich in die Partie - schließlich war man an drei Brettern nominell stärker als der Gegner. So konnte sich Jana einen Theaterbesuch gönnen und verlegt sich an diesem Spieltag auf´s nachträgliche Kommentieren.

Achim an Brett 1 spielte mit Schwarz einen Chinesen und kam gut aus dem Fuseki - insbesondere, da sein 2d-Gegner in der linken oberen Ecke eine Treppe übersah und Achim eine Schnittgruppe installieren konnte. Weiß spielte zunächst ein Tenuki und griff eine Gruppe von Achim hart an, welcher sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen ließ und im Zentrum wichtige Schnittsteine verhaften konnte. Dafür war plötzlich die Ecke rechts oben ohne echte Kompensation weg, so dass Achim darauf angewiesen war, irgendwo großen Profit zu machen. Es folgte ein sehr komplexes Semeai im Zentrum, welches Achim mit einer Freiheit für sich entscheiden konnte - ein sehr heikles Spiel ging somit an den Grauen Star. 2:0

Pascal spielte gegen Westfalen sein erstes Spiel in dieser Saison für den Grauen Star und bekam es an Brett 2 mit einem 1d zu tun und legte zunächst ein sauberes Fuseki hin. Nach einer sehr tiefen Invasion seines Gegners entschied sich Pascal für "Fangen" und handelte sich ein ungünstiges Ko ein, bei dessen erster lokaler Drohung Schwarz einfach durchschlug, so dass Pascal klar hinten lag. Ein letzter Versuch, in der gegnerischen Ecke eine Gruppe zu installieren, wurde souverän beantwortet, so dass nur noch die Aufgabe blieb. 2:2

Unsere "Bank" Stefan an Brett 3 spielte gegen einen 1k-Gegner mal nicht eine langweilige Gebietspartie, sondern legte ein für ihn sehr ungewönliches stylisches Fuseki hin, bei dem er recht schnell bei einem Gobang-Spiel 5-in-eine-Reihe bekommen hätte... Stefan spielte mehrer Doppel-Hanes, tötete nebenbei eine Gruppe und bedrohte zwei andere - kurzum: eine eindeutige Demonstration seiner Spielstärke, so dass eine schnelle Aufgabe seines Gegners folgte.

Jan an Brett 4 merkte man gegen einen nominell stärkeren Gegner seinen Trainingsrückstand nicht an. Er kämpfte in der oberen Hälfte sehr gut und konnte strategisch wichtige Steine am oberen Rand sichern. Leider antwortete er auf eine Invasion unten links viel zu hart, um gleich die ganze Gruppe umzuhauen. Ein sehr ungünstiges Ko war die Folge, welches sein Gegner sofort durchschlug. Als Kompensation für dieses gesamte Brettviertel gab es eine große Gruppe am oberen Rand zurück - aber dies war am Ende um 18 Punkte zu wenig. Schade - da war deutlich mehr drin. 4:4




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