K15: The Endgame
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Titel
The Endgame, Elementary Go Series, Vol. 6, Tomoko Ogawa, James Davies, Kiseido, 1976
Besitzer
Frank
Inhalt
Einführung in das Endspiel und Aufgaben
Empfohlene Spielstärke
ab 10 k
Meinungen
Frank: Der Klassiker. Didaktisch hervorragend aufgebaut. Eigentlich geht es nicht nur um das Endspiel, sondern um die Bestimmung des Wertes von Zügen. Das ist im Endspiel am einfachsten. Es werden jedoch auch Konzepte geboten, die im Mittelspiel greifen können, kurz nachdem man seine Position bestimtm mit Cho Chikun bestimmt hat. Etwas seltsam kommt einem vor, dass Züge halbe Punkte erzeugen können, dies wird von Lenz auch hartnäckig angegriffen, es ist jedoch sehr plausibel, dienen diese Kalkulationen doch zur Abschätzung eine Größe einer lokalen Situation bei ungewissen Ausgang auf den gesamten Brett. Aus diesem Buch kommt auch die Abschätzung einen Sente-Zügen vom doppelten eines Gote-Zuges oder aber 5 Punkte zusätzlich für Sente. Handhabbare Größen unter Zeitdruck. Als Ingenieur ist mir eine Schätzmethode immer wieder willkommen. Man muss nicht die Zählmethode mit zwei Fingern immer zwei Punkte auf einmal zu zählen und nachher verdoppeln (gefangene Steine nur ein Finger) nutzen, es könnte aber praktisch sein. So handgreiflich ist ein Go-Buch selten. Sehr gefallen hat mit die Diskussion der Zuggröße im Verlauf von Partien an den Beispielen/Aufgaben. Ebenso die Stärkeeinschätzung anhand von vorgegebenen Antworten zu Problemen. Auch bekommt man damit ein Gefühl dafür, wann man zählen muss und wann einfach tesuji spielen. Manchmal meine ich, dass es besser sei, so ein Endspielbuch zu lesen statt Problemsammlungen durchzuarbeiten. Das Zuggrößenproblem hat man denke ich bei fast jedem Zug, im Gegensatz zu Leben und Tod. Das hart kalkulierbare Endspiel bekommt man mit diesem Buch ebenfalls ganz gut in den Griff. Nur: man muss schon bis ins Endspiel vordringen, um davon provitieren zu können. Schade.
Unbedingt Empfehlenswert.
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Kategorie:Bücher
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